Küchmeister und Lietzo´sches Familienstipendium in Zerbst

Stipendiaten und andere Benefiziäre des Küchmeister- und Lietzo’schen Familienstipendiums vom 16.-20. Jahrhundert

 

Erstellt von Wolbert Smidt, Universität Hamburg

 

 

Das Küchmeister- und Lietzo’sche Familienstipendium hat seit der Reformationszeit viele hundert Stipendien ausgezahlt. Da die Stipendienzuteilung nach Beschluss durch die Familie immer auch noch von den Behörden genehmigt werden mussten, sind aus vier Jahrhunderten zahlreiche Listen mit Stipendiaten und Briefwechsel dazu erhalten geblieben. Dieses äußerst umfangreiche Material, das vor allem in den Archiven der herzoglichen Behörden von Anhalt-Dessau und Anhalt-Zerbst aufbewahrt wird (Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Schloss Oranienbaum), ist ein reicher Schatz an sozial- und bildungsgeschichtlichen und genealogischen Daten. Die folgenden Listen sind Ergebnis einer ersten Auswertung.

 

Im 16. und 17. Jahrhundert gab es außer Schülern und Studenten auch gelegentlich arme Witwen, die zur Unterstützung ihrer alten Tage Getreide erhielten; dies gründet noch auf der Grundidee allgemeiner Wohltätigkeit der zugrundeliegenden mittelalterlichen Benefizien. Da jedoch die Stiftung nach der Stiftungsurkunde von 1600 den Zweck der Ausbildungsförderung zu erfüllen hat, verschwand diese seltene Praxis später ganz. - In dieser Liste nicht registriert sind die Stiftungsverwalter (Patrone, 1598 erstmals Collatoren genannt, seit 1746 meist Administratoren als Stellvertreter des Collators), die in einem gewissen Sinn auch als Benefiziäre gelten könnten, da auch sie einen Teil der Einnahmen erhalten. Ebenso werden in dieser Liste die in der Regel inaktiven Collatoren (dies ist der jeweils Familienälteste als Stiftungsoberhaupt) nicht genannt, die die ihnen zustehende Verwaltungsarbeit durch Administratoren ausführen lassen, aber dennoch ein kleines Einkommen beziehen.

 

 

 

Liste der Kurzbezeichnungen der Schrift- oder Aktenstücke, in denen Namen von Stipendiaten genannt werden:

 

 

Bewerbung = In den Archivalien haben sich gelegentlich Bewerbungen von Stipendiaten bzw. von deren Eltern oder Vormündern erhalten. Manche davon gehen ausführlich auf praktische Probleme des Studiums ein (z.B. Kriegswirren, Soldatenwerber) oder beklagen sich über eine Herabsetzung des bisherigen Stipendiums und beantragen ein höheres.

 

Brief = Es gibt gelegentlich Briefe der Verwalter oder anderer Angehöriger. Manchmal schreibt auch der jeweilige Stipendiat selbst, gewöhnlich dann, wenn es mit der Stipendienlieferung nicht klappt.

 

Designations-Diplom = Designations-und Collatur-Diploma bzw. Designations- und Administrations-Diploma. Staatliche Ernennungsurkunde für den neuen Stiftungsverwalter. Gibt es seit dem 16.6.1646.

 

Erwähnung = Dies bezeichnet alle sonstigen Nennungen in den Akten der Aufsichtsbehörden.

 

Patronats-Brief = Die Familie schlug die Stipendiaten in der frühen Zeit der Stiftung dem Fürsten per Brief vor. Schon im 17. Jahrhundert trat an dessen Stelle der Verteilungsplan.

 

Protokoll = Etwa vom Ende des 17. bis 19. Jahrhundert wurde am Tag der Rechnungslegung (alle drei Jahre) bei einer Versammlung von Angehörigen mit dem Collator (ggf. auch Administrator) in den Räumlichkeiten des Consistoriums ein Protokoll über die Ernennung der neuen Stiftungsorgane, über Beschlüsse für deren Amtsführung und gelegentlich die Personen der neuaufgenommenen Stipendiaten betreffend erstellt.

 

Prozessakten = Im Lauf des 1993-99 laufenden Verfahrens zwischen Regierungspräsidium Dessau und der Ev. Landeskirche Anhalts um die Rechtsstellung der Stiftung wurden auch ehemalige Stipendiaten genannt.

 

Quittung = Das empfangene Stipendium hatte der Empfänger zu quittieren.

 

Rechnung = Der jeweilige Verwalter der Stiftung hatte vor der jeweiligen Aufsichtsbehörde in regelmäßigen Abständen Rechnung zu legen über die Einnahmen und Ausgaben der Stiftung, gewöhnlich alle drei Jahre (zuerst belegt mit d. Verteilungsplan v. 1631). Darin werden gewöhnlich sämtliche Stipendiaten aufgezählt.

 

Rechtsbescheid = Im Lauf der Stiftungsgeschichte gab es mehrere Rechtsstreitigkeiten, bei denen Stipendiaten gelegentlich eine gewisse Rolle spielten, die dann im Urteil bzw. amtlichen Rechtsbescheid genannt wurden.

 

Stammbuch = Stammbuchauszüge bzw. Auszüge aus Kirchenbüchern zum Nachweis der Familienzugehörigkeit mussten gelegentlich dem Verwalter und anschließend den Aufsichtsbehörden vorgelegt werden, wo diese sich dann teilweise erhalten haben.

 

Stipendiatenregister= In neuer Zeit wurden auch Register der Stipendiaten geführt.

 

Verteilungsplan = Verteilungspläne (früher Repartition, 1684 u.a. Designation genannt), meist beschlossen vom Stiftungsverwalter und von Regierungsbeamten aufgezeichnet, sind seit 1631 bekannt (erging meist mit dem Designations-Diplom).

 

Zeugnis = "Testimonium". Seit dem Erlaß des Regulativs von 1740 hatten alle Stipendiaten gute Zeugnisse bzw. Schulbescheinigungen vorzulegen, gelegentlich auch schon früher. Einige haben sich erhalten.

 

 

Gedruckte und andere nicht direkt der Stiftung zugeordnete Quellen werden in den Fußnoten aufgeführt.

 

 

 

 

 

 

16. Jahrhundert

 

 

Frühester bekannter Stipendiat ist Andreas Schröter (ab 1569). In dieser Zeit wurden die Einnahmen immer nur einem einzigen Benefiziär überlassen, was sich erst in der ersten Hälfte des 17. Jahrhundert durch Steigerung der Einnahmen und der Zahl der Angehörigen änderte.

 

 

Ferchlande, Andreß (d.J.)Studierte um ca. 1589-97 (8 Jahre) von den Einkünften der 2 Hufen Land vor Zerbst, die nach einem Streit Ferchlands mit dem bisherigen Patron Wolff Goltschmieden diesem per Rats-Urteil weggenommen worden waren (1), da er die Pacht nicht weiterzahlte. F. stirbt; der Rat der Stadt übergibt 1598 die Einnahmen aus dem Acker der Mutter Ferchland wegen der gehabten Kosten (2, 3).[1] Sohn von Andreas Ferchland und Enkel der Margariten Ziegenhagen. (1) Rechtsbescheiddes Rats 10.12.1596 in der Sache zwischen "Andreæ Fercklanden Studiosen" und "Wolff Goldschmiden" (verschollen, erwähnt inRechtsbescheiddes Rats 14.6.1598. s.u.); ein Einspruch G.s wurde abgewiesen und das Urteil in erster Instanz für vollstreckbar erklärt. Der Anspruch sollte sich auf acht Jahre lang jährlich zwei Wispel Roggen belaufen. (2)Rechtsbescheiddes Rats 14.6.1598. Konsist. 37 fol. 123-127 "Lit. B" (Abschrift). (3) Dass. des Fürsten Joh. Georg v. Anhalt 30.5.1600.

 

Ferchland (Ferckland), "Witbe Fercklanden". Wwe. von Andreas Ferchland d.Ä. Erhält zur Entschädigung wegen des Rechtsstreits mit Wolff Goldschmidt (Patron der zwei Hufen) die Einnahmen des Jahres 1598 und erhält die gesamte Nutznießung der beiden Hufen von 1599-1602 als Collatorin; Tochter der Margariten Ziegenhagen. Rechtsbescheiddes Rats 14.6.1598. Konsist. 37 fol. 123-127 "Lit. B" (Abschrift). Die Witwe F. besteht auf der Vollstreckung des Urteils gegen G. vom 10.12.1596 und möchte 2 Wispel Roggen "abnuzunge" (Einnahmen) jährlich auf 8 Jahre, da dies ihrem Sohn gebührte und sie dies nun für die "angewandten gerichts und unkosten" verlangen könne. - Der Bescheid von 1598 enthält einen gütlichen Vergleich. Ihre "Verwandten der Lizoischen Freundschafft" und "mitpatronen des gestifften beneficij" beschließen die Einstellung des Verfahrens wegen "zustand und unvermögen" G.s und seiner Bürgen; dafür kann "die Fercklandische Witbe die jetzige vorstehende Erndte Zeit, das erbawte Getreidicht uf den beiden Huffen Landes mit dem colono Andreas Bohnen zugleich einsamlen und in ihre gewarsam bringen" und mit dem folgenden Jahr die Hufen 4 Jahre lang allein oder mit einem "colono" (Pächter) "bestellen und gebrauchen". Der "abscheid" ergeht in dem Sinn dieses Beschlusses der "witbe und die anderen collatores"; sie erhält für dieses Jahr die Hälfte "der iezigen erwachsen Kornfrüchte".

 

Küchmeister, Friedrich, der Junge (V.)1577-1583 (6 Jahre). (1) Sohn von Hans Küchmeister in Hamburg. Der Vater beanspruchte 1584 dann nochmals die Pächte für 3 Jahre, wogegen der Fürst Johann Georg jedoch 1587 (2) einen Bescheid erließ wegen fehlender Zustimmung der Angehörigen. (1) Aktennotiz Konsist. 34, 2.12.1577. Hans Küchmeister hat eine versiegelte "Vorwilligung" der "liezauen Freundschafft" vorgelegt, er sagt, sein Sohn F. sei dadurch für 6 Jahre Empfänger des "beneficium" geworden. Zunächst erhält er das Recht, 3 Jahre lang das ehemalige geistliche Lehen "zu haben" und wird in das "Provisionsbuch" geschrieben. Patronatsbrief v. 18.11.1577 (zeitgenössische Abschrift), im Anhang daran, Konsist. 34 fol. 11, mit dem entspr. Beschluss der Anwendung ihres "jus patronatus" durch Zuwendung der Einnahmen an "Friederichenn Kuchmeistern den Jungeren Hans Kuchmeisters sone", denn sie haben niemand "tuglicher" gefunden. (2) Rechtsbescheid des Fürsten, 10.11.1587, durch Abschrift von 1756 erhalten in Konsist. 53, fol. 39-42r (irrtümlich für einen Bescheid von 1687 gehalten); das Stipendium war Anno 77 und ein zweites Mal Anno 80 für jeweils drei Jahre bewilligt worden ("vermöge eines Fürstlichen Consenses"); die "midtgefreundten" zu Zerbst wollten im nächsten Consens von 1584 kein weiteres Stipendium für ihn bewilligt haben. Bescheid daher: Hans K. hat die Pächte, die er "Ao. 84" vom Amt in Gommern und "seithero anderswo eingehoben" hat, beim Amt in Zerbst zu hinterlegen, es sei denn, er könne beweisen, dass die Freundschaft das Stipendium für 9 und nicht 6 Jahre bewilligt hat.

 

Schröter (Schröttern), Andreas (Andreß) 1569 für 6 Jahre, bis 1575 (1), dann nochmals 3 Jahre bis 1577 (2). Enkel von Nickel Schröder (Bürger 1547), dem Schwiegersohn des Bartholomæus Ziegenhagen (Bürger 1512)[2]. (1) Patronats-Brief der Mit-Patrone an den Fürsten v. 20.5.1575 (Abschrift). Konsist. 37 fol. 122/129 ("Lit. A"). Der "Stipendiat" S. hat per "bittliches inschrifften" um weitere Unterstützung bei "uns sämbtlichen" "der Lizowinnen Gottselige hinterlassene Erben" fleißigst gebeten. Wegen seines Fleißes und "gut benembs willen" beschließen die Patrone "einmüdig" die Verlängerung um drei Jahre. (2) Dass. v. 18.11.1577 (zeitgenöss. Abschrift), Konsist. 34 fol. 11, Feststellung, dass die Zeit um ist. Aktennotiz v. 10.10.1577 mit ähnlicher Feststellung, "Stipendiæ" "Andreß Schröder zu Zerbst" wird "unser untertaner" genannt (nicht ganz klar, ob dort auch steht, dass er ein weiteres Mal 3 Jahre ein Stipendium erhält oder nicht, also bis 1580).

 

 

 

17. Jahrhundert

 

 

Die Zahlung der Stipendien erfolgte seit 1600 aufgrund des neuen Stiftungsdokuments des Fürsten Johann Georg von Anhalt, das die Verwaltung der Benefizien durch Patronatsbeschlüsse und Gewohnheitsrecht beendete und diese als ein Familienstipendium neu begründete.

 

Lücken in der Kenntnis der Stipendiaten bestehen zwischen 1604 und 1616. Während der Wirren des Dreißigjährigen Krieges stockte sie Zahlung der Stipendien. Zwischen 1631 und 1646 wurde kein Verteilungsplan aufgestellt.

 

Teilweise ausgewertet sind bisher nur die Akten der 1670er und 80er Jahre.

 

 

Arend, Hans George 1687. Verteilungsplan v. 22. Sept. 1687, Konsist. 20 fol. 19. Dass., geschrieben vom Collator, undatiert (Sommer 1687), ebd. fol. 42.

 

Bergkholtz, Georgius 1604. Sohn von Christoph Bergkholtz in Wertlau (Bürger 1588[3]). Rechtsbescheid der Fürstlichen Kanzlei Dessau v. 1.12.1604, Konsist. 37 fol. 21-22 (Abschrift als Beilage zur Rechnung von 1646). Ist von den Professoren des "Furstlichen Gimnasij zu Czerbst" geprüft worden.

 

Beyer, Christian 1674, 1675, 1676[4]. 1677, 1678, 1679. Rechnung 1674/76 Konsist. 20 fol. 14-15. Rechnung 1677/79 ebd. fol. 16.

 

Beyer, Johann 1674, 1675, 1676[5]. Rechnung 1674/76 Konsist. 20 fol. 14-15.

 

Beyer, Johann Caspar 1677, 1678, 1679. 1680, 1681, 1682. Caßpar Beyer Discipulus, 4ta classis 1683, 1684, 1685. Rechnung 1677/79 Konsist. 20 fol. 16.Rechnung 1680/82, Konsist. 20 fol. 20-28. Rechnung 1683/85, Konsist. 20 fol. 29-35.

 

Beyer, Johann Michael 1674, 1675, 1676[6]. 1677, 1678, 1679. Rechnung 1674/76 Konsist. 20 fol. 14-15. Rechnung 1677/79 ebd. fol. 16.

 

Bornemann, Andreas 16[35?]. Verteilungsplan Konsist. 35 fol. 10vs, geschrieben von Collator Sebastian Fischer. Erhält "2 Wispel 5 Scheffel Rocken vndt 7 Scheffel Haffer außen Dorffe Guterklick" "benebst seinen kleinen Bruder".

 

Bornemann, NN. 16[35?]. VerteilungsplanKonsist. 35 fol. 10vs, erhält ein Teil des Stipendiums seines Bruders Andreas (s.o.)

 

Breuning, Jacob 1631-33, um 1635?, (1640). Verteilungsplan Konsist. 37 fol. 53. "Jacob Pfennigs sohne" erhält aus dem Dorfe Jüterklick (= Güterglück): 2 Wispel 5 Scheffel Roggen und 7 Scheffel Gerste, "Item annoch auß dem Dorffe Nutha": 6 Scheffel Roggen. Diese "distribution vndt außtheilung" ist undatiert, muss aber etwa in den 30er Jahren liegen (nach dem Lebensalter des anderen genannten Stipendiaten Schüler Johann Schlößer, geb. 1624). Da ebd. in fol. 1 gesagt wird, dass zuletzt am 17.2.1631 durch Familien-Beschluss "eine designation unter den Anwartenden" gemacht worden sei und dann bis 1646 nicht mehr, müsste es sich hierbei um genau diese handeln (oder um eine daran orientierte Niederschrift). Stammbuch ebd. fol. 90: "Ver Zeuchnus der Kuchmeister vndt Litzow Freundtschaft verwandte". Da in dieser einige Jahre später erstellten (2. Hälfte der 1630er Jahre) Liste aller bekannten Angehörigen der "Kuchmeister" und "Litzcaw" kein Jacob Pfennig vorkommt, vielmehr aber Jacob Breunig (Breuning), der auch einen Sohn hatte, der ein Stipendium bezog, so muss "Pfennig" aus "Breunig" verschrieben sein. In diesem ältesten bisher bekannten Stammbuchblatt (ein Original) ist verzeichnet: "Jacob Brüningk Sein Sohn undt tochter" ohne weitere Namensnennung. Rechnung ebd. fol. 4-18r, Anf. März 1646, verzeichnet für 1640 Getreidegabe an "Jacob Breuningen LQ" (15 Scheffel verschiedenes Getreide). Verteilungsplan Konsist. 35 fol. 10vs, geschrieben um 1635 von Collator Sebastian Fischer (Nachfolger des Collators Jacob Breuning). "12 Scheffel Rocken 12 Scheffel Gerste 12 Scheffel Haffer" aus dem Dorf Nutha, die bisher Jacob Breuning "seinem Sohne" verschafft hatte (4 Jahre lang), erhält jetzt statt seiner der Stipendiat Godtfriedt Fischer, der in der Schule vor ihm sitzt; Breunings Sohn bekommt ein kleineres Stipendium von "9 Scheffel Rocken 9 Scheffel Gerste 9 Scheffel Haffer" aus Nutha.

 

Elzen, Ernst Friderich 1699. Enkel von Andreas Elz in Zerbst.Bewerbung Konsist. 20 fol. 51 (Abschrift), Bitte an den Kurfürsten, seine Bewerbung um ein erhöhtes Stipendium in Zerbst zu betreiben; von der Regierung in Stargard an die Regierung von Anhalt-Zerbst weitergeleitet (fol. 50, 28.10. 1698). E. ist einziger Sohn eines verstorbenen "Vice-Archivario und Regierungs Registratore" in Stargard, dessen Familie zum Stipendium gehöre, und treibt "Philosophische Studiis auff dem Gröningischen Gymnasio" ebd. Zeugnis ebd. fol. 52, 18.10.1698, das "seine gute Conduite, Fleiß und Geschickligkeit genugsam bescheiniget" (gem. fol. 50). Aktennotiz, Konsist. 20 fol. 49, an die Regierung Stargard wegen der Erhöhung des Stipendiums, 23.3. 1699. Die Einsetzung der Collatur hat sich "wegen des eingefallenen Landttages" verzögert, doch nun wurde beschlossen "in absonderlich regard auf unseres Hochgeehrtesten Herren Vorschriften, als auch in ansehung der bey dem jungen Elzen selbst angetrofenen guter profectum, und gemüthsgaben, demselben eine solche erhöhung in dem außgefertigten diplomate wiederfahren lassen".

 

Ferchlanden, Peter 16[35?]. Verteilungsplan Konsist. 35 fol. 10vs, geschrieben von Collator Sebastian Fischer. Erhält "3 Scheffel Rocken 8 Scheffel Gerste 3 Scheffel Haffer" aus dem Dorf Nutha.

 

Fischer, Godtfriedt 16[35?]. Verteilungsplan Konsist. 35 fol. 10vs, geschrieben von Collator Sebastian Fischer. Erhält "22 Scheffel Rocken 12 Scheffel Gerste 12 Scheffel Haffer" und wird Jacob Breunings Sohn vorgezogen, weil er "in der Schulen vber ihn gesessen" (also älter ist) und in der letzten Verteilungsperiode 4 Jahre lang hat "darben müssen", da Collator Breuning seinen eigenen Sohn vorgezogen hatte.

 

Fischer, Sebastianus 1604. Sohn einer "Sälingin" (und da 1604 Bastian Fischer als Mit-Patron auftritt, kann dieser nur der Vater sein). Rechtsbescheid der Fürstlichen Kanzlei Dessau v. 1.12.1604, Konsist. 37 fol. 21-22 (Abschrift als Beilage zur Rechnung von 1646). Ist von den Professoren des "Furstlichen Gimnasij zu Czerbst" geprüft worden.

 

Glein (Gleim), Jacobus 1646-48. Stammbuch Konsist. 37 fol. 90: "Ver Zeuchnus der Kuchmeister vndt Litzow Freundtschaft verwandte" (2. Hälfte der 1630er Jahre), darin: "Esajas Gleins Kinder wegen der Mutter". Bewerbung Konsist. 37 fol. 1. Brief von Esaias Glein u.a. in Zerbst, 11.1.1646, mit Hinweis auf eingetretene Änderungen seit dem letzten Verteilungsplan von 1631; sein Sohn soll die "nießung" erhalten, "wegen der Mutter" (= die Mutter gehört zur Stiftungsfamilie). Designations-Diplom ebd. fol. 24/25, 16.6.1646: "Gleins Sohn" erhält Stip. Rechnung 1646-48, ebd. fol. 28-37. Er quittiert darin mit Unterschrift.

 

Hammer, Christian 1677, 1678, 1679. Christian Krammer (in späteren Blättern vom Collator Schlößer verbessert zu Hammer) 1680, 1681, 1682. civis, 4ta classis 1683, 1684, 1685. Rechnung 1677/79 Konsist. 20 fol. 16.Rechnung 1680/82, ebd. fol. 20-28.Verteilungsplan v. 31.1.1684, ebd. fol. 36. Rechnung 1683/85, ebd. fol. 29-35.

 

Hammer, Hans 1687. Verteilungsplan, geschrieben vom Collator, undatiert (Sommer 1687), Konsist. 20 fol. 42.Dass. v. Consist. v. 22. Sept. 1687, ebd. fol. 19.

 

Hammer, Martin, frequentat(?) scholam Germanica 1683, 1684, 1685. 1687. Verteilungsplan v. 31.1.1684, Konsist. 20 fol. 36. Rechnung 1683/85, ebd. fol. 29-35. Verteilungsplan v. 22. Sept. 1687, ebd. fol. 19. Dass., geschrieben vom Collator, undatiert (Sommer 1687), ebd. fol. 42.

 

Hübenthal (Hiebenthal, Hibenthall), Andres 1646-48. Sohn von Hans Hübenthal d.Ä. und der Maria geb. Hintzin (s.d.).Stammbuch Konsist. 37 fol. 90: "Ver Zeuchnus der Kuchmeister vndt Litzow Freundtschaft verwandte" (2. Hälfte der 1630er Jahre). Bewerbung Konsist. 37 fol. 1, Brief v. Esaias Glein u. "Johannus Hiebentahl" u.a. (jedoch nicht von H. geschrieben u. unterschrieben); "Hans Hübenthales" Sohn will auch die "nießung" erhalten. Zeugnis ebd. fol. 49, 16.6.1646; Praeceptor (= Lehrer) Andreas Meyer in Zerbst schreibt, dass "ich noch zur Zeit wenig Klage wider ihn fuhren kan", der Schüler hat "bishero ziemlichenmaßen gelernt und gemacht": "den deutschen und lateinischen Catechismus, das Compendium Grammaticum Schmidij, die declinationen un coniugationen græcæ aus der Grammatica Crusij Mellificium, vnd seine Scripta"; "wo er nun nicht in der Haushaltunge von seinen Eltern bisweilen ware verhindert worden"; er ist "willig und geneigt etwas zu lernen wo ihn nur seine eltern dabey lassen wurden". Designations-Diplomebd. fol. 24/25, 16.6.1646: "Hanß Hiebenthals beide Sohne" sollen Stip. erhalten (der jüngere Bruder Hans s.u.), jedoch wird im nächsten Dokument nur 1 Sohn erwähnt: Erwähnung ebd. fol. 26, in einem Brief v. Glein, 20.3.1649; H.s Sohn ist "von Studiren abgetreten". Rechnung 1646-48, ebd. fol. 28-37. H. quittiert darin mit Unterschrift (der Collator schreibt 1646 "Hanß Hafenthals Sohn" und 1647 "Hans Hibenthal", der quittiert am 6. Dezember).

 

Hübenthal, Gottfried 1687. Verteilungsplan v. 22. Sept. 1687, Konsist. 20 fol. 19. Dass., geschrieben vom Collator, undatiert (Sommer 1687), ebd. fol. 42.

 

Hübenthal, Hans(d.J.) erhält Getreide, 1658-60. Sohn von Hans Hübenthal (dieser "hat kein Petschaft u. kann nicht schreiben"[7]) u.d. Maria geb. Hintze (s.u.).

 

Hübenthal, Johann Michaël, 1669. Zeugnis Konsist. 35 fol. 73, v. 15.2.1669, er hat "seine lectiones in meiner Class fleissig abgewartet" ("Sexta der Schule zu S. Joh."). Sohn von Andreas H.

 

Hübenthal, Maria, genannt "die alte Hübentalische". 1677, 1678, 1679. Bewerbung 1677 Konsist. 35 fol. 91, Brief von ihr an das Konsistorium, "ich arme alte etliche 70. Jährige Frau" bittet in ihrer "bekümmernüs" um Einkünfte aus dem Stipendium, damit sie nicht "auf meine alten tage noch die höchste noth leiden" muss; das Konsistorium möge "bey dem Herrn Collatore" bewirken, "daß mir jährlich, so lange ich noch lebe, wie vorher einer witbe auch wiederfahren, ein gewisses an Rocken gereichet werden möchte, damit ich noch mein Brodt Korn haben könte"; sie ist seit 12 Jahren Witwe und hat ihren Mann vorher 12 1/2 Jahre gepflegt, "weil er von dem schlage gerühret worden, und weder Handt noch Fuß rühren können" und daher hat sie "alle bißen schneiden und in mundt geben müßen". Seitdem hat sie sich "kläglich und kümmerlich beholffen, und meine Zeit armselig genug hinbringen müßen" und hat schließlich sogar ihre "Bude" verkaufen müssen. Den größten Teil des Kaufpreises erhält sie aber erst in 8 Jahren, "welches ich vermuthlich wohl nicht erleben werde". (Sie war eine geborene "Hintzin" [so im Brief der Familie 1652, Konsist. 37 fol. 96r]. Tochter von Stoffel Hinze[8] und der Maria geb. Berckholtz. Gest. 1681 Zerbst.)Rechnung 1677/79 Konsist. 20 fol. 16.

 

Hübenthal, N.N., (1692). Sohn von Hans d.J., vermutlich Gottfried (s.o.), Akte ist noch zu lesen. BewerbungKonsist. 35 fol. 3-4, geschrieben am 20.10.1692 vom Vater "Johann Hiebenthal" in Bezug auf schon erhaltenes Stipendium.

 

Krezschmar, Martin Gottfried(Kretzschmar) 1687. Verteilungsplan v. 22. Sept. 1687, Konsist. 20 fol. 19. Dass., geschrieben v. Collator, undatiert (Sommer 1687), ebd. fol.42.

 

Krinitz, George1674, 1675, 1676, Acade-micus. 1677, 1678, 1679. "Georgius Krienitz"1680, 1681, 1682. Sohn von Pfarrer Georgius Krinitz in Strinum und einer Stiftungsangehörigen. Rechnung 1674/76 Konsist. 20 fol. 14-15. Er erhält am meisten von allen, da er studiert (im Jahr 1674 1 Wispel 12 Scheffel Roggen, 6 Scheffel Gerste, 8 Scheffel Hafer). Rechnung 1677/79 Konsist. 20 fol. 16.Rechnung 1680/82, Konsist. 20 fol. 20-28.

 

Krinitz, Gottfried1674, 1675, 1676. Rechnung 1674/76 Konsist. 20 fol. 14-15.

 

Küchmeister, Albrecht Otto 1604. Geboren 1599, als Stipendiat 5 Jahre alt[9], Sohn von "Otto Küchmeystern zu Hergestorff". Bewerbung Konsist. 34, 19.10.1604, Brief des Vaters mit Bewerbung um die Einkünfte aus den 2 Hufen vor Zerbst, die von der Tante Magdalena Goldtschmidt verwaltet werden. Erwähnung ebd. in Brief der "Litzoischen Freundtschafft" v. 26.8.1604, die sagen, K. habe schon unbefugterweise die Pächte in Güterglück erlangt. Rechtsbescheid der Fürstlichen Kanzlei Dessau v. 1.12.1604, Konsist. 37 fol. 21-22 (Abschrift als Beilage zur Rechnung von 1646). Sein Sohn ist 5 Jahre alt und wird vom Vater zum Studieren angehalten, weshalb er nach dessen Meinung Anspruch auf die "Jerlichen einkommen" habe. Die "Liezoinsche freundschafft" sagt aber, die "studierende Jugendt" müsse zuvor "Von den professorn des Furstlichen Gimnasij zu Czerbst" geprüft werden. K. hat die Pächte in "Gutterklick" dieses Jahr "uff seinen unwarhafften bericht" unter Verstoß gegen das "Furstlichen Decret" vom 30.5.1600 zu "seinen eigenen nutz" erlangt (dieses Dekret ist seinerzeit von Ottos Vater "Friederich KuchMeistern" akzeptiert worden und ist rechtskräftig - "res Judicate" - geworden). Sein Sohn ist wegen "geringes Alters ... solches beneficij noch zur Zeit .. nicht vehigk". K. soll den Orgininal-Fundationsbrief von 1359 betreffend die Pächte in Güterglück, den vorher "ieder Zeit" "die Liezoische freundschafft in posess. vndt bey sich" gehabt hatte, "dem Ambt CZerbst vndt den geistlichen Inspectoren daselbst" aushändigen. Bescheid: Allerdings kann Otto K.s Sohn immer noch später "bey einhebung ihres stipendij" etwas erhalten, wenn er sich dem Urteil der "Rectorn vndt professorn" in Zerbst unterwirft und für "qualificiret befunden wirdt". Erwähnung dieses Bescheides v. 1.12.04 in einem Brief Hans Hübenthals d.J. 1687 über Rechtsfragen. Konsist. 20 fol. 46 (er erwähnt das "Hochfürstl rescript ..., so wieder Otto Küchmeister sein [Knabe], welcher auch nur von 5. Jahren gewesen", lief). Bewerbung Konsist. 20 fol. 4-5, geschrieben von Hans George Larren, kriegischer Vormund und Bruder der Witwe von Otto Küchmeister in Hergesdorf, 9.11.1616; Bitte um Erteilung eines Stipendiums für die mittellosen Waisen. Aktennotiz ebd. fol. 6, 11.11.1616, über den Beschluss "der in dieser sachen verordneten Commissarien" und den zu ergehenden Bescheid des Inhalts, dass "obig erwentes Küchmeisterss tochter zü diesem beneficio nicht züziehen" sei (der Sohn ist nicht erwähnt!) und im "abscheidt wie sich die fruenten desselben beneficij in künftig zügebrauchen" nicht berücksichtigt wird, womit "es S[eine] F[ürstliche] G[naden] bewenden lassen".

 

Lintemann, N. N. 1631-33. Verteilungsplanundatiert, auf drei Jahre, ebd. fol. 53. Dass dieser Verteilungsplan von 1631 sein muss, wird unter Breuning (s.o.) gezeigt. "Valtin Lintemanns sohne" erhält je 3 Scheffel Roggen, Gerste und Hafer.

 

Lobmannen, Anderes 1631-33. Verteilungsplan undatiert ("distribution und außtheilung" der "Fürstliche Anhaltische in dieser Sachen verodnete Commissarij") auf drei Jahre, ebd. fol. 53. (Anlage zur Aktennotiz fol. 52, die Belege verlangt, dass Daniell Loffmann [= Lobmann] zur "Kuchenmeisterischen Stifftung" gehöre.) Dass dieser Verteilungsplan von 1631 sein muss, wird unter Breuning (s.o.) gezeigt. - A. L. erhält aus dem "Dorffe Nutha" 4 Scheffel Roggen, je ebensoviel Gerste und Hafer, "dafern er alhier dieses ortes wirdt zur schule gehalten werden." (Letzterer Satz deutet darauf, dass er nicht in Zerbst lebte).

 

? Lobmann, (Loffmann, Laubmann), Daniel (1652).Stammbuch ebd. fol. 90: "Ver Zeuchnus der Kuchmeister vndt Litzow Freundtschaft verwandte" (2. Hälfte der 1630er Jahre), darin: "Andreas Lobmans Sehl. Erben" ohne Namensnennung. Bewerbung Konsist. 37 fol. 51, Brief v. Bürgermeister u. Rat Zerbst, 2.12.1651, wegen der Bitte L.s, ihn auch zu berücksichtigen. L. war 1638-46 in der Schule in Zerbst. Glein lehnt ab, da er in der fürstl. "Assignation" nicht genannt sei (= Verteilungsplan). Aktennotiz ebd. fol. 52, 5.12.1651, L. solle sein "Herrühren" von der Stiftung zeigen. Erwähnung ebd. fol. 55ff, Brief der Angehörigen in Zerbst, 19.1.1652, wo offenbar er mit "Andreas Laubmannes Sohn" gemeint ist; damit beginnt der große Rechtsstreit mit Glein von 1652/53, der in der Akte dokumentiert ist (die Briefe sind auch von L. gezeichnet).

 

Lœlius, Christian Christophorus 1623, Schüler in Lochen (?). Brief Konsist. 36 fol. 1ff, von der Mutter Agnes Lœlius, Mittwoch vor St. Lucia 1623. Das Stipendium ist zu gering. Wie es dazu kam, s.u. unter W. C. Lœlius. Stammbuch ebd. fol. 5-6, 8. Genealogische Erläuterungen von Agnes Lœlius nach Angaben ihrer sel. Mutter Magdalena Goldtschmidt, der Collatorin, Anlage zum Brief fol. 1ff (s.o.)

 

Lœlius, Friderikus (1609/ um 1616), 1623, Schüler in Lochen (?). Brief Konsist. 36 fol. 1ff, von der Mutter Agnes Lœlius, Mittwoch vor St. Lucia 1623. Das Stipendium des Jahres 1623 ist zu gering, s.u. unter W. C. Lœlius. - Er hatte mit seinem Bruder durch Fürstlichen Befehl und FamilienBeschluss schon "Anno 16.9" (Zulassung durch die Großmutter "als die ehiste des Kuchmeisterischen Geschlechtes") den Garten-Zins des "Liezkauisch Garten" [so in fol. 10] als Stipendium zugesprochen bekommen; um 1616 erhielt er seinen Anteil nicht; der Garten wurde ihnen "entwendet" ("meinen armen zweyen Sohnen"; sie nennt ihn nicht namentlich; da sie aber 3 Söhne hat, ist wohl der jüngste hier nicht mitgemeint, denn sie schreibt auch, dass dies "einst" passiert ist; es ist somit schon einige Jahre her). Stammbuch ebd. fol. 5-6, 8. Genealogische Erläuterungen von Agnes Lœlius nach Angaben ihrer sel. Mutter Magdalena Goldtschmidt, der Collatorin, Anlage zum Brief fol. 1ff (s.o.)

 

Lœlius, Wolff Christoff (1609/ um 1616). Brief Konsist. 36 fol. 1ff, von der Mutter Agnes Lœlius, Frau des Pfarrers Christopherus Lœlius und Tochter der "Magdalena Kuchmeisters" (verh. Wolff Goldtschmidt), Mittwoch vor St. Lucia 1623. Ihm war mit s. Bruder ein "ihnen vermachtes Stipendium von Kuchmeisterischen Lehn" zugesprochen worden, jedoch ist um 1616 ihr Anteil von den Selingen "als der Erste Schne gefallen" verkauft worden. Die Nutzung des Stipendiengartens "für dem Breiten Strasen Thor" ist ihnen "Einst unchristlich endtwendet wahr worden". Der die Konsistoriums-Aufsicht mit-innehabende Superintendent hat auf ihre Schreiben damals aber nicht positiv reagiert, was "verfremdlich" ist. Und der Collator J. Breuning hat zur gleichen Zeit "eben dozumahl als der Eirste Schnee gefallen" ohne Wissen und Willen ihrer inzwischen verstorbenen lieben Mutter den Garten an sich gebracht und den für die "Studijs" vorgesehenen Garten-Zins "mitt List ... ganz unchristlichen endtwendett"; in diesen Garten waren ihre Söhne "Anno 16.9" mit "gnedige Zulaßung" der Großmutter sowie "mitt Bevehelich der Furstlichen Obrigkeiten" eingewiesen worden (die Großmutter hat dort auch ein "Hauselein" mit Holz und Steinen neu erbauen lassen). Nun aber hat der älteste Sohn W. C. Lœlius darüber "seine Studien fahren lassen vnd ein Handwerck lernen mußen." - Breuning hat nun 1.) den Garten für zwei Jahre "verkaufft" (d.h. verpachtet) "wieder Collatoris Gebuhr", 2.) gibt den Kindern den Garten-Zins nicht, 3.) verweigert die Zahlung des "newerbawten Hauses", 4.) hat von den "zweyiharigen Zins von den Kauffgeldern" soviel "zurücke behaltten", dass das nun noch übrige Stipendio für ihre beiden kleineren Söhne, Schüler zu Lochen(?), zu gering ist, um das "Kostgeld" ihrer Söhne zu bezahlen, wenn Breuning recht bekommt. Das läuft "wieder alle christliche und weldtliche Rechte"; Breunings Begehren muss abgewiesen werden. Brief Konsist. 36 fol. 4, von "Christopherus Lœlius Pfarrer zu Palbergk", Sonnabend nach St. Andreas 1623. Breuning hat vom Stipendium 1/2 Wispel Hafer einbehalten. Brief ebd. fol. 9, 5.12.1623, Jacob Breuningk schreibt, "ich armer man" hatte viele Kosten durch das Herrichten des Gartens (Errichtung eines Zaunes), deshalb könne er das Stipendium nicht in voller Höhe bezahlen. Stammbuch ebd. fol. 5-6, 8. Genealogische Erläuterungen von Agnes Lœlius nach Angaben ihrer sel. Mutter Magdalena Goldtschmidt, der Collatorin, Anlage zum Brief fol. 1ff (s.o.); dort heißt er "Wolffgang Christophorus".

 

Pfennig s. Breuning

 

Puhlmann, Daniel 1687. Verteilungsplan v. 22. Sept. 1687, Konsist. 20 fol. 19. Dass., geschrieben vom Collator, undatiert (Sommer 1687), ebd. fol. 42.

 

Puppe, "Jost Puppen Wittib"erhält anderthalb Scheffel Roggen 1684. Rechnung 1683/85, Konsist. 20 fol. 29-35.

 

Schlößer, August Friedrich 1687. Verteilungsplan v. 22. Sept. 1687, Konsist. 20 fol. 19. Dass., geschrieben vom Collator, undatiert (Sommer 1687), ebd. fol. 42.

 

Schlößer (Schlösser), George Rudolph 1677, 1678, 1679. 1680, 1681, 1682. "Georg: Rudolph: Schlößer 2ta classis" 1683, 1684, 1685. 1687. Rechnung 1677/79 Konsist. 20 fol. 16. Rechnung 1680/82, ebd. fol. 20-28.Verteilungsplan v. 31.1.1684, Konsist. 20 fol. 36. Rechnung 1683/85, ebd. fol. 29-35. Verteilungsplan v. 22. Sept. 1687, ebd. fol. 19. Dass., geschrieben vom Collator, undatiert (Sommer 1687), ebd. fol. 42.

 

Schlößer, Johannes 1631-33, (1640-45), 46-48. Sohn von Matthias Schlösser und der Anna Säling (als Tochter von Urbanus Selingius Stiftungsangehörige). Verteilungsplan undatiert auf drei Jahre, Konsist. 37 fol. 53. Dass dieser Verteilungsplan von 1631 sein muss, wird oben unter Breuning (s.o.) gezeigt. "Johan Schlösern" erhält je 4 Scheffel Roggen, Gerste und Hafer. - Erwähnung Konsist. 37 fol. 1, Brief v. Esaias Glein u.a., 11.1.1646; die Söhne des bisherigen Collators de facto ("Matthias Schlößers Söhne") haben sich um die "nießung" beworben. (Da vorher der Vater die Collatur ausübte, waren sie wohl schon vorher Nutznießer, vgl. insbes. fol. 140/143-144 Art. 14, Matthias S. habe die "Lehns-Intraden" allein behalten). Rechnung ebd. fol. 4-18r von Anfang März 1646; erwähnt z.B. für 1640 Ausgaben für den "Collectori" - also Schlösser). Erwähnung ebd. fol. 26, in einem Brief v. Collator Glein, 20.3.1649; H.s Sohn ist "von Studiren abgetreten", nun sind aber Matthias Schlösern seine Söhne vorhanden; sie sollen zwei Drittel der "Intraden" erhalten. Rechnung 1646-48, ebd. fol. 28-37. Er quittiert darin mit Unterschrift. - In der selben Akte folgen nun viele auch von ihm und s. Bruder gezeichnete Briefe im Rechtsstreit mit dem Collator Glein, 1652.

 

Schlößer (Schlösser), Johann 1674, 1675, 1676[10]. Rechnung 1674/76 Konsist. 20 fol. 14-15.

 

Schlößer, Johann Christian, sub informatione domestica 1683, 1684, 1685. 1687.Verteilungsplan v. 31.1.1684, Konsist. 20 fol. 36. Rechnung 1683/85, Konsist. 20 fol. 29-35. Verteilungsplan v. 22. Sept. 1687, ebd. fol. 19. Dass., geschrieben vom Collator, undatiert (Sommer 1687), ebd. fol. 42.

 

Schlößer (Schlöser), Laurentius (1640-45), 46-48. Erwähnung Konsist. 37 fol. 1, Brief v. Esaias Glein u.a., 11.1.1646; s.o. unter Johannes S., seinem Bruder. Erwähnung ebd. fol. 26, in einem Brief v. Collator Glein, 20.3.1649; (s.o. unter Johannes S.) Rechnung 1646-48, ebd. fol. 28-37. Er quittiert darin mit Unterschrift. - In der selben Akte folgen nun viele auch von ihm und s. Bruder gezeichnete Briefe im Rechtsstreit mit dem Collator Glein, 1652.

 

Schlößer (Schlösser), Zacharias 1674, 1675, 1676[11]. Rechnung 1674/76 Konsist. 20 fol. 14-15.

 

Schmid, Jacob 1674, 1675, 1676[12]. 1677, 1678, 1679. Jacobus Schmidt1680, 1681, 1682. Jacobus Schmiedacademicus, Francfurtensis. 1683, 1684, 1685. 1687. Sohn von Jacobus Schmidt und Enkel einer geborenen Bornemann (vermutlich verh. Kiesewetter). Rechnung 1674/76 Konsist. 20 fol. 14-15.Rechnung 1677/79 ebd. fol. 16.Rechnung 1680/82, ebd. fol. 20-28.Verteilungsplan v. 31.1.1684, Konsist. 20 fol. 36. Rechnung 1683/85, ebd. fol. 29-35. Verteilungsplan v. 22. Sept. 1687, ebd. fol. 19. Dass., geschrieben vom Collator, undatiert (Sommer 1687), ebd. fol. 42.

 

Seling, Urbanus 1604, (1616). Sohn von Urbanus Sehling (1598 Mit-Collator). Rechtsbescheid der Fürstlichen Kanzlei Dessau v. 1.12.1604, Konsist. 37 fol. 21-22 (Abschrift als Beilage zur Rechnung von 1646). Ist von den Professoren des "Furstlichen Gimnasij zu Czerbst" geprüft worden. Erwähnungin dem Brief v. Agnes Lœlius Konsist. 36 fol. 1ff, "die Selinge" hätten den Anteil ihrer Söhne am Garten-Zins etwa 1616 verkauft. (Gem. Konsist. 20 fol. 4-5 wurde im November 1616 über die Vergabe des Stipendiums über die kommende Zeit entschieden; die Jahresangabe dürfte also richtig sein - die "Selinge" hatten somit noch 1616 die Möglichkeit, Getreide aus dem Stipendium zu erhalten und womöglich einen ihnen nicht gebührenden Anteil an sich zu bringen.)

 

Sehling, Urban der Jungere 16[35?]. Verteilungsplan Konsist. 35 fol. 10vs; aus der Zeit des Collators Sebastian Fischer um 1635. "2 Wispel Rocken von den beyden Huefen Landes vor der Stadt liegendt" erhält er für 3 Jahre, "doch mit der Bedingung weill er solch beneficium in die dreyssigk Jahr genossen, er alsdan davon abstehe undt sich mittler Zeit umb Dienst bewerbe." - Dieser Stipendiat ist also offenbar identisch mit dem von 1604!

 

Siering, Georgaus Barby, Discipulus,1ta classis 1685. 1687. Verteilungsplan v. 31.1.1684, Konsist. 20 fol. 36.Rechnung 1683/85, ebd. fol. 29-35. Verteilungsplan v. 22. Sept. 1687, ebd. fol. 19. Dass., geschrieben vom Collator, undatiert (Sommer 1687), ebd. fol. 42.

 

Siering, Jacob 1683. Rechnung 1683/85, Konsist. 20 fol. 29-35.

 

Siering, Michel 1684. Rechnung 1683/85, Konsist. 20 fol. 29-35.

 

Siering, (Sieringk) Severin 1680, 1681, 1682. Rechnung 1680/82, Konsist. 20 fol. 20-28.

 

Sprock, Andreas1674, 1675, 1676[13]. 1677, 1678, 1679. 1680, 1681, 1682. Discipulus, prima classis 1683, 1684, 1685.Rechnung 1674/76 Konsist. 20 fol. 14-15.Rechnung 1677/79 ebd. fol. 16.Rechnung 1680/82, ebd. fol. 20-28.Verteilungsplan v. 31.1.1684, Konsist. 20 fol. 36.Rechnung 1683/85, ebd. fol. 29-35.

 

Sprock, Christoph1687.Verteilungsplan v. 22. Sept. 1687, Konsist. 20 fol. 19. Dass., geschrieben vom Collator, undatiert (Sommer 1687), ebd. fol. 42.

 

Stahr, Jacobus(1684/85 Jacob Staher), Discipulus, 4ta classis 1683, 1684, 1685. Jacob Staar 1687. Verteilungsplan v. 31.1.1684, Konsist. 20 fol. 36.Rechnung 1683/85, ebd. fol. 29-35. Verteilungsplan v. 22. Sept. 1687, ebd. fol. 19. Dass., geschrieben vom Collator (= der Vater Heinrich Staar), undatiert (Sommer 1687), ebd. fol. 42.

 

Stahr (1684/85 Staher),Johann Andreas, Discipulus, 5ta classis 1683, 1684, 1685. (Staar) 1687. Verteilungsplan v. 31.1.1684, Konsist. 20 fol. 36. Rechnung 1683/85, Konsist. 20 fol. 29-35. Verteilungsplan v. 22. Sept. 1687, Konsist. 20 fol. 19. Dass., geschrieben vom Collator (= der Vater Heinrich Staar), undatiert (Sommer 1687), ebd. fol. 42.

 

Stahr (Staar), Johann Friedrich1687. Verteilungsplan v. 22. Sept. 1687, Konsist. 20 fol. 19. Dass., geschrieben vom Collator (= der Vater Heinrich Staar), undatiert (Sommer 1687), ebd. fol. 42.

 

 

 

18. Jahrhundert

 

 

Eine engeklammerte Jahreszahl heißt (wenn als Quelle eine Rechnung angeführt ist): Stipendium war für diese Zeit vorgesehen, jedoch wurde von mir noch nicht in den Akten nachgeprüft, ob es auch gezahlt wurde.

 

Wer einen Namen nicht findet (sofern nicht Johann am Beginn steht), sollte auch unter "Johann" oder "Hans" nachsehen, da dieser Name von sehr vielen getragen wurde und manchmal in den Listen wohl auch willkürlich hinzugefügt wurde, wenn er ausnahmsweise doch nicht vorkam.

 

 

Abendroth, Christian Friederich, 1791, 92, 93. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

- Friedrich August Willhelm, 1791, 92, 93. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

- Karl Gotthelf, 1791, 92, 93. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

Æplinius, Carl August 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

- (Aeplinius), Karl August, 1791, 92, 93. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

Arend, August Lorenz 1752-54. Protokoll 21.12.1752, Konsist. 50 fol. 96ff.

 

- Christian Gottfried, Sachse, 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

- (Arendt), Johann 1713(-15). Designations-Diplom v. 8.2.1713 Konsist. 50 fol. 26/27.

 

- (Arend, Arndt), Johann Christoph (1743), (1758). Bewerbung Konsist. 50 fol. 63, 18.12.1743, geschrieben vom Vater Joh. Nicolaus Arndt (in Calbe) an seinen "Hochgeehrtesten Herrn Schwager", den Collator, mit der Bitte um Auslieferung des Stipendiums. Protokoll 8.2.1759, Konsist. 50 fol. 112ff. A. hat ein Stip. quittiert (offenbar für 1755-57) und das verlangte Zeugnis abgeliefert, das aber offenbar gefälscht ist! "So wohl wegen des sehr schlechten von einem Rectore Academico und Professor theologiæ gar nicht zu vermutheten schlechten Lateins, als wegen der vitiœsen Schreib-Art, und des mit der Nahmens-Unterschrifft gar nicht einstimmenden Pettschaffts, verdächtig und untergeschoben geschienen." A. soll sich beim Collator melden, solange erhält er kein Stipendium.

 

- (Arnd, Arndt, Arend), (Johann) Gottlob Dietrich (1743), 1746(-48), 49-51. Verteilungsplan Konsist. 50 fol. 64, des Collators Kretzschmar von 1743, "Waß nun mehro in der Bluhme hin nein will" (= wer jetzt ein Stip. erhält); A. "ist gebohren d 29 Septbr Anno 1734". Zeugnis ebd. fol. 67, Barby 2.12.1743, "Gottlob Dieterich" ist ein "gehorsamer und frommer Schul-Knabe", Sohn v. Bürger, Brauer u. Schneider Arnd. Stammbuch ebd. fol. 68, Kirchenbuchauszug Barby, Vater: Mstr. Joh. Christian Arndt. Protokoll Konsist. 50 fol. 74ff, Ende 1746. Verteilungsplan 1749/51, ebd. fol. 92.

 

- (Ahrend), Johann Heinrich 1770-72, 73(-75). Protokollvom 21.3.1771. Konsist.55 fol. 115. Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

- (Arndt), Johann Heinrich, 1791. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101 unten.

 

- (Arnd), Heinrich Martin, Calbe (1743). Zeugnis Konsist. 50 fol. 57, 19.10.1743. Schulbescheinigung; er ist "eheleiblicher jüngster Sohn" des Mstr. Johann Nicolaus Arnd, Bürger u. Hutmacher in Calbe.

 

Backhaus, Johann Andreas Daniel, 1791, 92, 93. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

Beuther, Johann Christian 1746(-48), 49-51. Protokoll Konsist. 50 fol. 74ff, Ende 1746. Verteilungsplan 1749/51, ebd. fol. 92.

 

- Johann Gottfried 1749-51. Verteilungsplan 1749/51, Konsist.50 fol. 92.

 

Beyer, Johann Christoph 1752-54. Protokoll 21.12.1752, Konsist. 50 fol. 96ff.

 

- Gottfried Heinrich 1749-51. Verteilungsplan 1749/51, Konsist. 50 fol. 92.

 

Bock, Johann Christoph, Sachse, 1761(-63), 1773(-75). Rechnung 1761/63 Konsist. 55 fol. 11ff. Rechnung 1773/75 Konsist.58 fol.4r.

 

- Johann Gottfried, Sachse, 1761(-63), 1773(-75). Rechnung 1761/63 Konsist. 55 fol. 11ff. Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

- Johann Jeremias 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

- Karl Willhelm, 1791, 92, 93. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

Brand, Johann David Jeremias 1773(-75). Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

Brauer, Johann Peter (vor 1743). Verteilungsplan Konsist. 50 fol. 64, des Collators Kretzschmar von 1743; B. erhält kein Stip. mehr, "ist ein Handwerker worden".

 

Braune, Christoph Andreas 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

- Johann Samuel 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

Braunstorf, Joh. Gottlieb Siegmund, 1773 (-75). Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

Bringezu, Johann Christoph 1773(-75). Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

- Johann Matthias 1773(-75). Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

Brunn, Carl Wilhelm 1761(-63), 1773(-75). Rechnung 1761/63 Konsist. 55 fol. 11ff. Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

- Friedrich Leopold 1770-72, 73(-75). Protokollvom 21.3.1771. Konsist.55 fol. 115. Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

- (Brun) Willhelm Ludewig, 1791, 92, 93, erhält am meisten von allen 22 Stipendiaten. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

Brüter, Johann Andreas, Pültzig (1743). Zeugnis Konsist. 50 fol. 65, des Lehrers zu Senst u. Pültzig, 15.10.1743. Er ist "ehelicher jüngster Sohn" von Mstr. Andreas Brüter, "Müllers aus der sogenannten Pfeffer-Mühle zu Pültzig."

 

- (Bruter), Johann Christian Friedrich 1770-72, 73(-75). Protokoll vom 21.3.1771. Konsist. 55 fol. 115.Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

- Johann Christian 1773(-75). Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

Dörfling, Johann Christian August, 1791. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101 unten.

 

- Sebastian August, 1791, 92, 93. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

Donath (Donat), Johann Jacob Friedrich (1743), 1746(-48). Verteilungsplan Konsist. 50 fol. 64, des Collators Kretzschmar von 1743, "Waß nun mehro in der Bluhme hin nein will" (= wer jetzt ein Stipendium erhält); D. "ist gebohren d 5 Nov Anno 1732". Protokollebd. fol. 74ff, Ende 1746.

 

Dunkel (Dunckel), Hermann August Wilhelm 1770-72, 73(-75). Protokollvom 21.3.1771. Konsist.55 fol. 115. Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

Ferchland, Christian Friedrich 1752-54. Protokoll 21.12.1752, Konsist. 50 fol. 96ff. - (Ferchlandt), Christian Gottlieb (um 1720). Brief Konsist. 50 fol. 137, 19.11.1749, er bittet für seinen Sohn um ein Stip. und nimmt Bezug darauf, dass er selbst früher ein Stip. erhalten hat. Er ist Bäckermeister.

 

- Christian Gottlieb (1749). Bewerbung Konsist. 50 fol. 137, 19.11.1749, der Vater Chr. Gottlieb (s.o.) bittet für seinen Sohn ("beynahe 11 Jahr") um ein Stip.

 

- (Ferchlandt), Johann Andreas 1713(-15). Designations-Diplom v. 8.2.1713 Konsist. 50 fol. 26/27.

 

- (Ferchlandt), Johann David 1713(-15). Designations-Diplom v. 8.2.1713 Konsist. 50 fol. 26/27.

 

Gantzer, Johann Friederich, 1791, 92, 93. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

Gaul, Gottlieb Wilhelm 1773(-75). Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

Göttling, Johann Christian 1770-72. Protokollvom 21.3.1771. Konsist.55 fol. 115.

 

- Johann Friedrich 1770-72. Protokollvom 21.3.1771. Konsist.55 fol. 115.

 

- Johann Ludwig 1770-72. Protokollvom 21.3.1771. Konsist.55 fol. 115.

 

Grey, Johann Simon 1749-51. Verteilungsplan 1749/51, Konsist. 50 fol. 92.

 

Hammer, Johann Andreas 1731-33, 37-39, 43-(45), 49-51. Verteilungsplan 1731/33 Konsist. 50 fol. 16f. Verteilungsplan 1737/39 Konsist. 50 fol. 24f. Protokollebd. fol. 54, 19.10.1743. Zeugnis Konsist. 50 fol. 59, lateinisch, für "Joannes Andreas Hammer Dresden Lusionibusmeis privatir in Griebneri" 1743. Verteilungsplan 1749/51, ebd. fol. 92.

 

- Johann Christian 1713(-15). Designations-Diplom v. 8.2.1713 Konsist. 50 fol. 26/27.

 

- Johann Christian 1773(-75). Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

- Johann Christian Siemund, 1791, 92, 93. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

- Johann Gottlieb, 1791, 92, 93. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

- Martin 1713(-15). Designations-Diplom v. 8.2.1713 Konsist. 50 fol. 26/27.

 

Henneberg (s. auch Hinneberg), Johann Christian, 1791. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96.

 

Hilliger, Johann George Henning 1770-72, 1773(-75). Protokoll vom 21.3.1771. Konsist. 55 fol. 115. Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

Hiltemann, Hanns George 1713(-15). Designations-Diplom v. 8.2.1713 Konsist. 50 fol. 26/27.

 

- (Hultemann), Johann Gottfried, Sachse, 1761-63. Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

- Johann Gottlob 1752-54 (Johann Gottlieb Hültemann, Sachse) 1761(-63). Protokoll 21.12.1752, Konsist. 50 fol. 96ff. Rechnung 1761-63 Konsist. 55 fol. 11ff.

 

Hinneberg (s. auch Henneberg), Johann Gottlieb 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

Hintze, Johann Christian Andreas 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

Hitzer, Johann Gottfriedt Friederich, 1791, 92, 93. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104 (auf S. 96 Vornamen verwechselt mit dem vorangehenden Stipendiaten A. F. S. Mittag).

 

Hübenthal (Hubenthal), Andreas Michael 1749-51. Verteilungsplan 1749/51, Konsist. 50 fol. 92.

 

- (Hübentahl), Christian Jacob, 1791, 92, 93. RechnungKonsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

- ? (Hiebenthal), Johann, Halle (1714). ErwähnungKonsist. 50 fol. 150ff; ein Brief von ihm wird zitiert, in dem er "sub dato ... 7. Febr. 1714" "urgiret", dass nur derjenige die "erste Portion" des Stip. erhalten solle, der auch examiniert worden sei. (Nicht erwähnt ist, ob J. H. selbst Stipendiat ist und sich dagegen verwehrt, dass ein anderer nicht-examinierter Stipendiat ihm die Zuteilung verkleinert - oder ob er im Interesse eines Sohnes schreibt.)

 

- Johann Christian David 1740-42. Designations-Diplom 1740/42 ebd. fol. 39.

 

- Johann Christian Martin 1713(-15). Designations-Diplom v. 8.2.1713 Konsist. 50 fol. 26/27.

 

- (Hubenthal), Johann Christoph 1743-(45), 49-51. Protokoll Konsist. 50 fol. 54, 19.10.1743. Verteilungsplan 1749/51, ebd. fol. 92.

 

- Johann George 1713(-15). Designations-Diplom v. 8.2.1713 Konsist. 50 fol. 26/27.

 

Hültemann s. Hiltemann

 

Huffeisen, August Friedrich 1752-54, 1761, 62(63).Protokoll 21.12.1752, Konsist. 50 fol. 96ff. Rechnung 1761-63 Konsist. 55 fol. 11ff. Erwähnung ebd. fol. 32ff., 1762, da er ("Studioso" und "Candidat" genannt) gegen den Sinn der Regeln ein höheres Stip. erhalte als G. A. E. Nitsche, der eigentlich in der Liste über ihm stünde.

 

- Gottfried Rudolph 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

- Johann Ernst Michaël 1752-54. Protokoll 21.12.1752, Konsist. 50 fol. 96ff.

 

- Wilhelm Christoph 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

Jordan, Johann Conrad 1746(-48). Protokoll Konsist. 50 fol. 74ff, Ende 1746.

 

Kagrer (?), Christian August 1746(-48). Protokoll Konsist. 50 fol. 74ff, Ende 1746.

 

-(?), Johann Christian 1749-51. Verteilungsplan 1749/51, Konsist. 50 fol. 92.

 

Kayser, Johann Friedrich 1746(-48), 49-51. Protokoll Konsist. 50 fol. 74ff, Ende 1746. Verteilungsplan 1749/51, ebd. fol. 92.

 

Knoche, Jacob Heinrich 1773(-75). Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

- (Knoch), Johann Christoph 1746(-48), 49-51. Protokoll Konsist. 50 fol. 74ff, Ende 1746. Verteilungsplan 1749/51, ebd. fol. 92 (Joh. Christian).

 

- Peter Jeremias 1752-54. Protokoll 21.12.1752, Konsist. 50 fol. 96ff.

 

Koch, Johann Christian Siegmund 1752-54. Protokoll 21.12.1752, Konsist. 50 fol. 96ff.

 

- Friedrich Ernst 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

Kretschmar, Carl Gottfried 1761(-63). . Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

Kühne, Friedrich Ottomar Ernst 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

Meise, Johann George (1743). Verteilungsplan Konsist. 50 fol. 64, des Collators Kretzschmar von 1743, "Waß nun mehro in der Bluhme hin nein will" (= wer jetzt ein Stip. erhält); M. "ist gebohren d 11 Januarii Anno 1731".

 

Meister, Christoph George Ludewig 1749-51. Verteilungsplan 1749/51, Konsist. 50 fol. 92.

 

Mittag, Andreas Friedrich Siegmund, 1791, 92, 93. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104 (auf S. 96 Vornamen verwechselt mit dem folgenden Stipendiaten J. G. F. Hitzer).

 

- Johann Christian Friedrich Willhelm, 1791, 92, 93. RechnungKonsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

Nitzsch (Nitsche), Carl Ludwig, Sachse, 1761(-63), stud. (1764-66), 1773(-75). Rechnung 1761/63 Konsist. 55 fol. 11ff. Erwähnung ebd. fol. 52 in einer Vollmacht von ihm und s. Bruder G. A. E. wegen der Stipendienzahlung, Wittenberg 6.1.1766. Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

- (Nietsche, Nitsche), Gottlieb August Ernst, Sachse, 1752-54, 55-57, stud. theol. in Leipzig 1761, 62 (-63). (1764-66, 67.) Protokoll 21.12.1752, Konsist. 50 fol. 96ff. Rechnung 1761/63 Konsist. 55 fol. 11ff. Brief ebd. fol. 32ff. am 19.6.1762 Bitte um Höherplazierung im Stipendium gegenüber A. F. Huffeisen; außerdem habe er 1758-60 wegen der Kriegswirren seine Bewerbung nicht rechtzeitig einreichen können und wurde nur deshalb von den zu buchstabengetreuen Adm. u. Coll. unter Berufung auf d. "Consistorial-Befehl" v. 1740 nicht berücksichtigt; davor hatte er sechs Jahre lang ein Stip. bezogen und war dabei Huffeisen "prælocirt". Er war 1752 mit Anerkennung des Consist. Stipendiat geworden und ist im "Familien Buch" als "zu dieser Familie gehöriges Membrum" eingetragen. Erwähnung ebd. fol. 38. in e. Brief der Mutter Cath. Elisabeth Nitzschin v. 7.1.1766 wegen des Adm. Weigerung, dem Sohn das Stip.-Getreide auszugeben. Brief ebd. fol. 44 von ihm selbst deswegen, 10.4.1766. Bewerbung ebd. fol. 61, von ihm, 24.10.1767. Aktennotizebd. fol. 64, die Weiterzahlg. d. Stip. bejahend.

 

Otto, Christoph David 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

- Johann Andreas 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

Paul, Christian Gotthelff 1746(-48), 49-51. Protokoll Konsist. 50 fol. 74ff, Ende 1746. Verteilungsplan 1749/51, ebd. fol. 92.

 

- Johann Christian 1731-33, 34-36, 37-39. Verteilungsplan 1731/33 Konsist. 50 fol. 16f. Verteilungsplan 1734/36 ebd. fol. 12f. Verteilungsplan 1737/39 Konsist. 50 fol. 24f.

 

- Johann Gottlieb 1740-42, 43(-45). Designations-Diplom 1740/42 Konsist. 50 fol. 39. Protokoll ebd. fol. 54, 19.10.1743. Zeugnis ebd. fol. 62, "Strinumb und Zernitz", 19.12.1743; genannt des "seligen Ambts-Müllers ... hinterlaßner Sohn".

 

- Gottlieb Nicolaus 1740-42, 43(-45). Designations-Diplom 1740/42 Konsist.50 fol. 39. Protokoll ebd. fol. 54, 19.10.1743.

 

Pauli, Johann Christian Carl 1770-72, 73(-75). Protokollvom 21.3.1771. Konsist.55 fol. 115.Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

- Johann Gottlieb Erdmann 1773(-75). Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

Petzold, August Siegmund 1773(-75). Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

- Johann Daniel Friedrich 1773(-75). Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

- Johann Jacob Christian 1773(-75). Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

Pfotenhauer, Gottlob August Willhelm, 1791, 92, 93. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

Pulmann, Albert Daniel 1741. Erwähnung Konsist. 50 fol. 41, Brief des Dessauer Organisten Paul Christoph Huffeisen v. 6.12.1741 über Schulden Pulmanns. Aktennotizebd. fol. 42, Huffeisen soll die für P. gedachte Getreide-Portion zur Begleichung von dessen Schulden erhalten. Verteilungsplan ebd. fol. 64, des Collators Kretzschmar von 1743; P. erhält kein Stip. mehr, "Albrecht Daniel Puhlmann ist ein Soldat geworden". Brief ebd. fol. 122/124, seines Bruders Johann Wilhelm Bernhard P. in Oranienburg, 14.11.1761; A. D. Pulmann sei das 3. Kind ihres "nunmehro 75jährigen Vater[s] ... Christoph Heinrich zeitigen Cantori zu Berlin" und ehelich geboren im Juni 1722 in Barby "damahlen in Sachsen" (= Antrag auf "Einschreibung in das Stamm-Verzeichniß der gantzen Familie"). Stammbuch ebd. fol. 123; Kirchenbuchauszug Hoyerswerda, 1747 ist er Senator, verheiratet mit "Frauen Johannen Sophie gebohrener Grumbachin" (Geburt d. 1. Tochter Maria Cath.).

 

- Christoph Leberecht Emanuel, Dessau (1743). Zeugnis,Konsist. 50 fol. 58., des Cantors von Dessau vom 13.11.1743.

 

- (Puhlmann), Ernst Daniel 1761-63. Ältester Sohn v. Albert Daniel P. (s.o.) Bewerbung Konsist. 50 fol. 122/124, durch seinen Onkel Johann Wilhelm Bernhard P., "Inspect. Orphanotroph. Reyn." in Oranienburg, 14.11.1761, um Weiterzahlung des Stip. für die Kinder seines Bruders Albert Daniel P. in Hoyerswerda in Sachsen. Stammbuch Konsist. 50 fol. 123; Kirchenbuchauszug Hoyerswerda, E. D. ist geb. 21.4.1750. Rechnung 1761/63 Konsist. 55 fol. 11ff.

 

- (Puhlmann), Johann Christian 1770-72, 73(-75). Stammbuch Konsist. 50 fol. 123; Kirchenbuchauszug Hoyerswerda, er ist geb. 23.11.1759, Sohn v. Albert Daniel P. (s.o.) Protokollvom 21.3.1771. Konsist.55 fol. 115. Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

Quittel, Christian Conrad 1770-72, 73(-75). Protokollvom 21.3.1771. Konsist.55 fol. 115.

 

Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

- Johann Gottfried 1770-72, 73(-75). Protokollvom 21.3.1771. Konsist.55 fol. 115. Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

Reibstahl, Heinrich Willhelm, 1791, 92, 93. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

Reinecke, Johann Ernst, 1773(-75). Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

Reinschen, Johann Christian Gottfried 1752-54. Protokoll 21.12.1752, Konsist. 50 fol. 96ff.

 

Reussner, Ernst Leberecht 1761-63. Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

Richter, Carl Gottlieb 1770-72, 1773(-75). Protokoll vom 21.3.1771. Konsist.55 fol. 115. Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

- Carl Heinrich 1770-72. Protokoll vom 21.3.1771. Konsist.55 fol. 115.

 

- Johann Adolph Christian 1770-72, 1773(-75). Protokoll v. 21.3.1771. Konsist. 55 fol.115.Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

- Johann Andreas 1740-42. Designations-Diplom 1740/42 ebd. fol. 39.

 

- Johann August Christian 1737-39, 40-42, 43-(45), 49-51. Verteilungsplan 1737/39 Konsist. 50 fol. 24f. Designations-Diplom 1740/42 ebd. fol. 39. Protokoll ebd. fol. 54, 19.10.1743. Verteilungsplan 1749/51, ebd. fol. 92.

 

- Johann Carl Ludewig 1740-42, 43(-45). Designations-Diplom1740/42 Konsist.50 fol. 39. Protokoll ebd. fol. 54, 19.10.1743.

 

- Johann Friedrich 1731-33, 34-36, 37-39, 43(-45), 49-51. Verteilungsplan 1731/33 Konsist. 50 fol. 16f. Verteilungsplan 1734/36 ebd. fol. 12f. Verteilungsplan 1737/39 Konsist. 50 fol. 24f. Protokoll ebd. fol. 54, 19.10.1743. Verteilungsplan 1749/51, ebd. fol. 92.

 

- Johann Friedrich August, Schönebeck 1776-78. AktennotizKonsist. 58 fol. 43; er hat fälschlich das Stip. erhalten, das für Ludwig August R. gedacht war (seine Mutter hatte eine falsche Quittung ausgestellt).

 

- Johann Heinrich 1731-33, 37-39, 43-(45), 49-51. Verteilungsplan 1731/33 Konsist. 50 fol. 16f. Verteilungsplan 1737/39 Konsist. 50 fol. 24f. Protokollebd. fol. 54, 19.10.1743. Verteilungsplan 1749/51, ebd. fol. 92.

 

- Johann Justus 1731-33, 34-36, 40-42, 43(-45). Verteilungsplan 1731/33 Konsist. 50 fol. 16f. Verteilungsplan 1734/36 ebd. fol. 12f. Designations-Diplom1740/42 ebd. fol. 39. Protokoll ebd. fol. 54, 19.10.1743.

 

- Johann Rudolph 1743(-45). Protokoll Konsist.50 fol. 54, 19.10.1743.

 

- Ludewig (Ludwig) August 1773(-75), (76-78). Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r. Aktennotiz Konsist. 58 fol. 43 wg. Verwechslung des Stipendiaten 1776-78.

 

- Martin Ernst 1734-36, 37-39, 40-42, 49-51.Verteilungsplan 1734/36 Konsist. 50 fol. 12f. Verteilungsplan 1737/39 Konsist. 50 fol. 24f. Designations-Diplom1740/42 ebd. fol. 39. Verteilungsplan 1749/51, ebd. fol. 92.

 

- Martin Heinrich 1734-36, 37-39, 40-42, 43(-45), 49-51. Verteilungsplan 1734/36 Konsist. 50 fol. 12f. Verteilungsplan 1737/39 Konsist. 50 fol. 24f. Designations-Diplom1740/42 ebd. fol. 39. Protokoll ebd. fol. 54, 19.10.1743. Verteilungsplan 1749/51, ebd. fol. 92.

 

- Martin Melchior 1713(-15). Designations-Diplom v. 8.2.1713 Konsist. 50 fol. 26/27.

 

Riemann, (Johann) Christian Friedrich (1743), 1746(-48), 49-51. Stammbuch Konsist. 50 fol. 60, Kirchenbuchauszug Barby (1743), geb. Sonntag 10.7.1735, Sohn v. Bürger, Brauer u. Ackermann in Barby Heinrich Riemann. Zeugnis ebd. fol. 61, Barby 12.12.1743. Protokollebd. fol. 74ff, Ende 1746. Verteilungsplan 1749/51, ebd. fol. 92.

 

- Johann Michael (1743). Stammbuch Konsist. 50 fol. 60, Kirchenbuchauszug Barby (1743), geb. Mittwoch 26.12. 1731, Sohn v. Heinrich Riemann (s.u. J. C. F. Riemann). Zeugnis ebd. fol. 61, Barby 12.12.1743.

 

Sauerlandt, Johann Andreas (vor 1743). Verteilungsplan Konsist. 50 fol. 64, des Collators Kretzschmar von 1743; S. erhält kein Stip. mehr, "wird ein Koch zu Hoffe" (also offenbar Hofkoch).

 

Schlösser, Gottfried 1713(-15). Designations-Diplom v. 8.2.1713 Konsist. 50 fol. 26/27.

 

- (Schlößer), Johann Friedrich Willhelm, 1791, 92, 93. RechnungKonsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

- (Schloesser, Schlößer), Johann Gottlieb, 1749-51, von Sachse 1761-63 Bewerbung Konsist. 50 fol. 139/140, 16.10.1749, vom Vater Paulus Schlößer, Rector der Stadtschule in Grimma. Er bereitet seinen 12jährigen Sohn selbst auf die Schule vor und will ihn an der Schule zu Zerbst "mit Gottes Hülffe" gut aufziehen lassen. Er selbst ist dort 6 Jahre lang gewesen. Verteilungsplan 1749/51, Konsist. 50 fol. 92. Bewerbung ebd. fol. 116, von ihm mit Siegel, Grimma, 24.8.1761; er bittet um weiteres Stip., dessen Genuß durch "die bisherigen Kriegs-Unruhen" eingeschränkt war; er ist unversorgt ohne Erwerb und ist seines Vaters "durch den Tod beraubt worden". Brief v. Adm. Huffeisen, ebd. fol. 120, 14.10.1761, die Familie habe beschlossen, das Stip. weiterhin zu gewähren. Protokoll 10.12.1761, ebd. fol. 129, Familien-Beschluss bestätigt dies bei der Versammlung im Consistorium. Rechnung 1761/63 Konsist. 55 fol. 11ff.

 

Schneider, Gottfried Ludwig Christian 1770-72, 73(-75). Protokollvom 21.3.1771. Konsist. 55 fol. 115. Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

Schreiber, Johann Christoph 1770-72, 73(-73). Protokollvom 21.3.1771. Konsist.55 fol. 115. Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

Schultze, Christian Salomon 1752-54. Protokoll 21.12.1752, Konsist. 50 fol. 96ff. -Johann Andreas 1713(-15). Designations-Diplom v. 8.2.1713 Konsist. 50 fol. 26/27.

 

- Johann Christoph Gottlieb 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

- Johann Conrad Friedrich 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

- Johann Valentin 1731-33. Verteilungsplan 1731/33 Konsist. 50 fol. 16f.

 

- Johann Willhelm August, 1791. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96.

 

- (Schultzin), Marie Dorothee, Witwe des Anfang 1797 verst. Collators. Aktennotiz Konsist. 67 fol. 5, 30.3.1797. Erhält dessen Nutzungsrecht des Stipendiengartens (= ein wesentlicher Teil des Collatoreneinkommens) aus Billigkeitsgründen noch bis Martini 1797.

 

Simon, Johann Andreas Friederich 1746(-48), 49-51. Protokoll Konsist. 50 fol. 74ff, Ende 1746. Verteilungsplan 1749/51, ebd. fol. 92.

 

- (Simon, Siemon), Johann Daniel (1743), 1746(-48). Verteilungsplan Konsist. 50 fol. 64, des Collators Kretzschmar von 1743, "Waß nun mehro in der Bluhme hin nein will" (= wer jetzt ein Stip. erhält); S. "ist gebohren d 29 August Anno 1732". Protokoll ebd. fol. 74ff, Ende 1746.

 

Sprock, Johann Carl 1746(-48).Protokoll Konsist. 50 fol. 74ff, Ende 1746.

 

Stahr, Friedrich Gottlieb 1713(-15). Designations-Diplom v. 8.2.1713 Konsist. 50 fol. 26/27.

 

Trolldenier, Johann Friedrich Philip, 1791, 92, 93. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

Ulrich, Johann Christoph, Sachse, 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

- Johann Gottlieb 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

Walla, Johann Carl Gottfried 1761(-63). Rechnung Konsist. 55 fol. 11ff.

 

Weise, Johann Georgen (1743). Zeugnis Konsist. 50 fol. 66, Schulbescheinigung aus Groß-Mühlingen, 1.11.1743; er ist Sohn v. Joh. Heinrich Weise, "ein hiesiger Cothsasse".

 

Wilcke, Johann Jeremias 1770-72. Protokollvom 21.3.1771. Konsist.55 fol. 115.

 

(Peter Jeremias) 1773(-75). Rechnung 1773/75 Konsist. 58 fol. 4r.

 

Wulf, Gottfriedt Leberecht, 1791. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96.

 

- Johann (Willhelm) Siegmund, 1791, 92, 93. Rechnung Konsist. 58 fol. 93-106, hier: 96, 101, 104.

 

 

 

19. Jahrhundert

 

 

Bisher wurden Akten aus dem 19. Jahrhundert kaum ausgewertet.

 

 

Albrecht, Friedrich 1804-05. Quittung Justizamt 61III fol. 30, Cöthen 18.7.1805. Dass.fol. 78, Cöthen 21.1.1806: hat einen Scheffel Roggen erhalten für das Jahr 1805.

 

Hesselbarth, Christian Fridrich 1815-17. Rechnung Justizamt 61II fol. 39r.

 

 

 

20. Jahrhundert

 

 

Durch Beschluss des Familienausschusses zu Beginn des 20. oder Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Höhe des Stipendiums auf rund 100 Mark jährlich festgesetzt (vgl. Zerbster Adressbucheintrag 1906), was vor dem I. Weltkrieg noch viel war, doch schließlich gegen Ende der DDR-Zeit sehr wenig. Die Stipendienzahlung an Schüler betrug 50 Mark. (Die Zahlungen blieben während der ganzen Zeit etwa gleich). Erst die Neuordnung der Stiftung in den 1990er Jahren erlaubte wieder die Zahlung höherer Stipendien. - Die Listen von vor 1945 sind verbrannt, die Angaben also lückenhaft.

 

 

Baumgart, Joachim-Ernst, Zerbst 1945. Schülerstip. 50,-, * 2.3.1928. Verteilungsplan 1945 Stiftungsarchiv.

 

- Martin, 1970 + 71 + 72 + 73 Schülerstip. 100,-, 1974 + 75 + 76 Studentenstip. 300,-, *3.6.1955. StipendiatenregisterStiftungsarch.

 

Beyer, Klaus, 1952 Schülerstip. 30,-, 1953 30,-, 1954 70,-, 1955 Studentenstip. Architektur Dresden 90,-, 1956 90,-, 1957 150,-, *13.1.1937. Verteilungspläne 1952, 53, 54, 55, 56, Stipendiatenregister Stiftungsarch.

 

Boltz, Günter, 1946, 1947. Schülerstip. 25,-, 1947 50,-, *30.9.1928. Verteilungsplan 1946 Stiftungsarchiv.

 

Dannenberg, Ursula geb. Puppe --> siehe Puppe

 

Eichler, Rüdiger, 1973 + 74 + 75 Schülerstip. 100,-, 1991 Studentenstip. 90,-, *17.10.1959. StipendiatenregisterStiftungsarchiv, Prozessakten 1994. Stipendiatenliste von Bischoff "1981 bis 1992".

 

- Wolfram, 1972 + 73 + 74 + 75 Schülerstip. 100,-, 80er Jahre Studentenstip. [aber nicht in der Stipendiatenliste von Bischoff "1981 bis 1992".], *19.8.58.StipendiatenregisterStiftungsarchiv, Prozessakten 1994.

 

Flemming, Georg, 1986-87, 1989-90 Schüler/ Studentenstip. 100,-. Prozessakten 1994. Stipendiatenliste von Bischoff "1981 bis 1992".

 

- Günther, 1953 Studentenstip. 100,-, stud. meteorol. Leipzig, 1954 stud. math. 210,-, 1955 90,-, *1.8.1933. Verteilungsplan 1953, 54, 55 Stiftungsarchiv.

 

- Johanna, 1952 Studentenstip. 100,-, stud. theol. Jena, 1953 100,-, *26.3.1926. Verteilungspläne 1952, 53 Stiftungsarchiv.

 

- Johannes, 1989/92 Schüler/ Studentenstip. 100,-, 1991 90,- und 1992 150,-. Prozessakten 1994. Stipendiatenliste von Bischoff "1981 bis 1992".

 

Gröger, Frieder, 1952 Schülerstip. 30,-, 1953 Studentenstip. 100,-, 1954 stud. math. Halle 210,- 1955 90,-, *15.6.1934. Verteilungspläne 1952, 53, 54, 55 Stiftungsarchiv.

 

- Joachim, Warza, 1991 Studentenstip. 90,-, 1992 100,-. Prozessakten 1994. Stipendiatenliste von Bischoff "1981 bis 1992".

 

- Matthias, Warza, 1991 Studentenstip. 90,-, 1992 100,-. Prozessakten 1994. Stipendiatenliste von Bischoff "1981 bis 1992".

 

Gürtler, Hartmut, 1955 + 56 Studentenstip. 90,-, Agrar Berlin, *28.12.1933. Verteilungspläne 1955, 56 Stiftungsarchiv.

 

Gutzki, Gustav, ca. 1902, Gymnasiast in Arnstadt/Thür. Sohn v. Bahninspektionsassistent Gustav Gutzki u.d. Therese geb. Kießling (T.v. Wilhelm Kießling, dem Enkel des Collators C. H. Albrecht in Köthen). Prozessakten 1994.

 

Hammann, Konrad, 1949 Schülerstip. 75,-, *23.9.1933. Verteilungspläne 1949 Stiftungsarchiv.

 

Hammer, Jörg, Greußen, 1945 Schülerstip. 50,-, 1946 25,-, 1948 30,-, 1949 75,-, 1950 Studentenstip. Musikschule Erfurt, 300,-, 1951, 1952 Musikschule Görlitz, 100,-. *21.12.1931. Verteilungspläne 1945, 1946, 1948, 1949 Stiftungsarchiv.

 

Haupt, Ingrid, 1950 Schülerstip. 100,-, 1952 Studentenstip. 100,-, 1953 100,- stud. phil. Halle, 1954 210,-, *31.8.1932. Verteilungspläne 1950, 1952, 1953, 1954 Stiftungsarchiv.

 

- Jürgen, 1949 Schülerstip. 75,-, 1950 100,-, 1952 30,-, 1955 + 56 Studentenstip. Bergbau Zwickau 90,-, 1957 150,-, *16.3.1935. Verteilungspläne 1949, 50, 52, 55, 56, Stipendiatenregister Stiftungsarchiv.

 

Kölling, Fritz, Schülerstip. 1932-1940, stud. pharm. Braunschweig 1948, 1950. Studentenstip. 1948 100,-, 1950 300,-, *9.9.1921. Verteilungspläne 1948, 1950 Stiftungsarchiv, Prozessakten1994 (Schülerstip.).

 

- Georg, Schülerstip. 1929-1937, stud. chem. Braunschweig 1946, 47, 48. Studentenstip., 90,-, 1947 150,-, 1948 100,-, *6.12.1918. Verteilungspläne 1946, 1947, 1948 Stiftungsarchiv,Prozessakten1994 (Schülerstip.).

 

- Simone, 1975 + 76 + 77 Schülerstip. 100,-, *24.7.1961. Stipendiatenregister Stiftungsarchiv.

 

Kretzschmar, Günther, 1951, 1952 Studentenstip. 100,-, stud. tech. Rostock, *20.3.1930. Verteilungsplan 1952 Stiftungsarchiv.

 

Lehmann, Sigrid, 1952 Schülerstip. 30,-, 1953 30,-, 1955 + 56 Studentenstip. med. tech. Akad. Gießen 90,- *28.2.1937. Verteilungspläne 1952, 53, 55, 56 Stiftungsarchiv.

 

- Wolfgang, 1952 Schülerstip. 30,-, 1953 30,-, 1954 70,-, 1955 + 56 30,-, 1959 Studentenstip. stud. rer. nat. Gießen [im Westen!] 90,-. *18.8.1938. Verteilungspläne 1952, 53, 54, 55, 56, Stipendiatenregister Stiftungsarchiv.

 

Lenk, Christa, 1952 Studentenstip. 100,-, stud. meteorol. Leipzig, 1953 100,- stud. math. Leipzig, 1954 210,-, *20.3.1930. Verteilungspläne 1952, 53, 54 Stiftungsarchiv.

 

- Günther, 1953 Schülerstip. 30,-, 1954 70,-, 1956 Studentenstip. stud. Verkehr Dresden 90,-, 1957 150,-, 1958 90,-, *19.11.1936. Verteilungspläne 1953, 54, 56, Stipendiatenregister Stiftungsarchiv.

 

Meißner, Annemarie, 1950 Schülerstip. 100,-, 1952 + 53 30,-, 1954 70,-, 1957 Studentenstip. Techn. Dresden 150,-, 1958 90,-, 1959 90,-. *30.1.1936. Verteilungspläne 1950, 52, 53, 54, Stipendiatenregister Stiftungsarchiv.

 

- Bernd, 1958 + 59 Schülerstip. 30,-, 1961 15,-, 1967 Stud.-stip. Technol. 150,-, 1968 + 69 200,-. *19.11.1943. Stipendiatenregister Stiftungsarchiv.

 

- Rudolf, 1956 Studentenstip. 90,-, Ing. Schwermaschinen Magdeburg, *16.6.1939. Verteilungsplan 1956 Stiftungsarchiv.

 

- Ulrich, 1972 + 73 Studentenstip. Elektronik 300,-, *11.10.1945. StipendiatenregisterStiftungsarchiv.

 

Müller, Helmut, 1950 Schülerstip. 100,-, 1953 Studentenstip. 100,-, Bergakademie Freiberg, 1954 210,-, 1955 90,-. *15.10.1933. Verteilungspläne 1950, 53, 54, 55 Stiftungsarchiv.

 

- Herbert, 1950 Schülerstip. 100,-, 1952 30,-, *19.7.1934. Verteilungspläne 1950, 1952 Stiftungsarchiv.

 

- Ludwig, Francisceum Zerbst, 1916 Schülerstip., *7.11.1900 (1991 Collator, noch 93 ernannt zum Administrator). Prozessakten 1994.

 

- Silke (später verh. Meiner), 1978 + 79 Schülerstip. 100,-, 1981/83/84 Studenten-stip. 300,- . *31.12.1961. Stipendiatenregister Stiftungsarchiv, Prozessakten 1994 (Stud.stip.). Stipendiatenliste von Bischoff "1981 bis 1992".

 

- Ulf Christian, 1978 + 79 + 80 Studentenstip. 300,-, *13.10.1956. StipendiatenregisterStiftungsarchiv.

 

- Wolfgang, 1950 Schülerstip. 100,-, 1951, 1952 Studentenstip. 100,-, Zahnmed. Halle, 1953 100,-, *12.1.1933. Verteilungspläne 1950, 52, 53 Stiftungsarchiv.

 

Pfennigsdorf, Christfried, 1992 Studentenstip., stud. Verwaltung Kassel. Prozessakten 1994. Stipendiatenliste von Bischoff "1981 bis 1992".

 

- Gottfried, Studentenstip. 1932-36, 100,-, Theologie. Prozessakten1994.

 

Puppe, Dietlof, 1950 Schülerstip. 100,-, 1952 30,-, 1953 30,-, 1954 70,-, 1955 + 56 Studentenstip. techn. Uni Berlin 90,-, 1957 150,-. *16.1.1936 (1996 ernannt zum Administrator; Krankenhausphysiker in Berlin). Verteilungspläne 1950, 52, 53, 54, 55, 56, Stipendiatenregister Stiftungsarchiv.

 

- Hans, cand. med. Göttingen 1946 (zum 2. Mal). Studentenstip., 90,-, *3.11.1919. Verteilungsplan 1946 Stiftungsarchiv. Stipendiatenliste von D. Puppe "1946 bis 1981" vom 13.10.1998

 

- Ursula (1950 verh. Dannenberg), stud. med. Berlin, 1949 Studentenstip. 250,-, 1950 300,-. *23.9.1922. Verteilungsplan 1949 Stiftungsarchiv.

 

Richter, Martin, 1929-1936, Schülerstip. Prozessakten 1994.

 

Röller, Günther, 1969 Studentenstip. Betriebswirtschaft 200,-, 1970 + 71 300,-. *9.6.1948. StipendiatenregisterStiftungsarchiv.

 

Roewer, Helmut, stud. phil. Göttingen 1946 (zum 3. Mal). Studentenstip., 90,-, *26.5.1920. Verteilungsplan 1946 Stiftungsarchiv. Stipendiatenliste von D. Puppe "1946 bis 1981" vom 13.10.1998.

 

Schäfer, Renate, 1953 Schülerstip. 30,-, 1954 70,-, *18.5.1936. Verteilungsplan 1953 Stiftungsarchiv.

 

Scharfe, Andreas, 1963 + 64 + 65 Schülerstip. 90,-, 1967 Studentenstip. Medizin 150,-, 1968 + 69 200,-, *15.10.1947. Stipendiatenregister Stiftungsarchiv.

 

- Jürgen, 1963 + 64 + 65 + 66 Schülerstip. 90,-, 1967 Studentenstip. Theolog. 150,-, 1968 + 69 200,- *30.10.1948. Stipendiatenregister Stiftungsarchiv.

 

- Klaus, 1952 + 53 Schülerstip. 30,- 1956 Studentenstip. Medizin Leipzig 90,-, 1957 150,-, 1958 90,-, *23.4.1936. Verteilungspläne 1952, 53, 56, Stipendiatenregister Stiftungsarchiv.

 

- Peter, 1951-53 Studentenstip. 100,-, stud. med. Berlin, *20.1.1934. Verteilungspläne 1952, 53 Stiftungsarchiv. Stipendiatenliste von D. Puppe "1946 bis 1981" vom 13.10.1998.

 

- Rosmarie, 1952 + 53 Schülerstip. 30,-, *6.3.35. Verteilungspläne 1952, 53 Stiftungsarchiv.

 

- Susanne, 1954 Schülerstip. 70,-, 1955 + 56 30,-, 1957 50,-, 1960 Studentenstip. stud. med. Leipzig 30,-, 1961 45,-, *27.4.1940. Verteilungspläne 1954, 55, 56, Stipendiatenregister Stiftungsarchiv.

 

Scheunemann, Dietrich, bis zum Abitur 1943 Schülerstip., Kiel. Prozessakten 1994.

 

Smidt, Sara M. K. 1990, 91, 92. Stud. in Wien. Tochter des Botschaftsrats I. Kl. Wolbert Smidt, Paris, u.d. Karin Smidt, später Stadié (Enkelin v. G. Gutzki, s.o.). Prozessakten1994. Stipendiatenliste von Bischoff "1981 bis 1992".

 

- Wolbert G. C. 1990, 91, 92. Stud. in Berlin, `92 Genf. Bruder v. Sara Smidt (s.o.). Prozessakten 1994. Stipendiatenliste von Bischoff "1981 bis 1992".

 

Spener, Gerhard, stud. phil. Marburg/L. 1947, 48. Studentenstip., 150,-, 1948 100,-, 1949 250,-, *10.6.1926. Verteilungspläne 1947, 48, 49 Stiftungsarchiv.

 

Vollbach, Ekkehard, 1955 + 56 Schülerstip. 30,-, 1957 50,-, 1958 Studentenstip. stud. theol. 90,-, 1960 30,-, 1961 45,-. *27.11.1939. Verteilungspläne 1955, 56, Stipendiatenregister Stiftungsarchiv.

 

Walch, Dietrich, 1946 Schülerstip. 25,-, 1947 50,-, 1948 30,-, 1949 75,-, *1.3.1933. Verteilungspläne 1946, 47, 48, 49 Stiftungsarchiv.

 

- Joachim, Köthen, 1945, 1947 Schülerstip. 50,-, 1946 Schülerstip. 25,-, *7.8.1930. Verteilungspläne 1945, 1946, 1947 Stiftungsarchiv.

 

Wlokka, Helmut, 1933, 1935 Schülerstip., 30,-, 1941/42 Studentenstip. Prozessakten 1994.

 

Zellmann, Hans-Joachim, 1956 Schülerstip. 30,-, 1957 50,-, *28.8.1943. Verteilungsplan 1956, Stipendiatenregister Stiftungsarchiv.

 

- Wolf-Rüdiger, 1954 Schülerstip. 70,-, 1955 + 56 30,-, 1957 50,-, 1958 30,-, *20.6.1940. Verteilungspläne 1954, 55, 56, Stipendiatenregister Stiftungsarchiv.

 

 

 

 

Bisher ungeklärt:

 

 

Kiesewetter, N. N. 1598. Rechtsbescheiddes Rats 14.6.1598. Konsist. 37 fol. 123-127 "Lit. B" (Abschrift). Darin wird am Schluß gesagt, dass "die erben und successores dieses beneficij" darauf zu achten hätten, dass sie weiterhin "mit den andern aufkunfften die studirende Jugend in ihren geschlechten providiren" und sie "zu dem ende und effect gebrauchen, zu deme sie fundiret seind" (mit den "andern auffkunften" ist gemeint: die Einkünfte der 2 Hufen sind an die Witwe Ferchland vergeben, somit bleiben die Einkünfte in Nutha und Güterglück zur Verteilung übrig:) - und mit "M Balthasaro Kiesewettern" sollen sie sich "wegen des verstessenen Küster Korn vergleichen, und ihm dasselbige von den Nutischen und Güterklickschen pächten abfinden". Mögliche Erklärung dieser Passage: Der Patron der 2 Hufen hatte jährlich acht Scheffel Korn an den Küster abzuliefern, wie aus dem vorhergehenden Text hervorgeht - eine Art Kirchensteuer; K. hat offenbar Ansprüche darauf; er ist aber Professor am neugegründeten Gymnasium Illustre und nicht Kirchenmann - also war er vor 1598 möglicherweise Nutzer der Hufen und hat dabei eine Getreidelieferung vorgeschossen (er gehörte jedoch offenbar nicht zur Stiftung: Stammbuch Konsist. 37 fol. 90: "Ver Zeuchnus der Kuchmeister vndt Litzow Freundtschaft verwandte" (2. Hälfte der 1630er Jahre) nennt "Brose Kiesewitters Kinder wegen der Mutter"; Brose = Ambrosius, vermutlich ein Sohn; "wegen der Mutter" bedeutet, dass er erst eingeheiratet hat, und zwar nicht vor frühestens ca. 1610).

 

 

 

 

 

[1]So in dem fürstlichen Dokument vom 30.5.1600 (abgedruckt im Regulativ von 1832).

 

[2]Reinhold Specht: Die Bürgeraufnahmen in Zerbst von 1500-1600. (Zerbster Jahrbuch, 20. Jg. 1935). - Nickel Schröder hat eine Ziegenhagen-Tochter gemäß Bürgerregister geheiratet; diese ist um 1510/15 geboren, er also auch. Damit sind diese der Generation nach eher Großeltern als Eltern von Andreas Schröter.

 

[3]Reinhold Specht: Die Bürgeraufnahmen in Zerbst von 1500-1600. (Zerbster Jahrbuch, 20. Jg. 1935).

 

[4]Quelle: Akte des Herzoglichen Konsistoriums aus dem 17. Jahrhundert (1616 - 1698), (Landesarchiv Oranienbaum, Schloss, O-4407 Oranienbaum; Signatur: Konsistorium Zerbst Rep. 15A VII C Nr. 20).

 

[5]Quelle: Akte des Herzoglichen Konsistoriums aus dem 17. Jahrhundert (1616 - 1698), (Landesarchiv Oranienbaum, Schloss, O-4407 Oranienbaum; Signatur: Konsistorium Zerbst Rep. 15A VII C Nr. 20).

 

[6]Quelle: Akte des Herzoglichen Konsistoriums aus dem 17. Jahrhundert (1616 - 1698), (Landesarchiv Oranienbaum, Schloss, O-4407 Oranienbaum; Signatur: Konsistorium Zerbst Rep. 15A VII C Nr. 20).

 

[7]Protokoll vom 9.4.165.. Quelle: Akte des Herzoglichen Konsistoriums aus dem 17. Jahrhundert (1616 - 1698), (Landesarchiv Oranienbaum, Schloss, O-4407 Oranienbaum; Signatur: Konsistorium Zerbst Rep. 15A VII C Nr.20). Dies ist ein Schriftstück aus dem Rechtsstreit mit Verwalter Esaia Glein; ein ähnliches vom 2.5.1653 trägt neben mehreren Unterschriften der Familie auch die Unterschrift "Hanß Hubenthal kann nicht schreiben hat auch kein Petschaft". (Sign. 15A VIIc Nr. 37 fol. 137ff.

 

[8]Dessen Sohn dürfte sein der Dragoner des 30jährigen Krieges Stoffel Hintze, Bürger in Zerbst 22.2.1637 (geboren um 1610). Siehe Dr. Th. Schulze: Verzeichnis der in den Jahren 1601-1650 in Zerbst zugezogenen Bürger. In: Zerbster Jahrbuch Jg. 9, 1913, S. 46ff.

 

[9]Angabe betr. 1604 nach Hans Hiebenthals Brief vom 16.3.1687, Akte des Konsistoriums, Landesarchiv Oranienbaum; Signatur: Konsistorium Zerbst Rep. 15A VII C Nr. 20. In der Akte ist auch ein Schreiben vom 11.11.1616 enthalten, die Witwe von Otto Küchmeister betreffend.

 

[10]Quelle: Akte des Herzoglichen Konsistoriums aus dem 17. Jahrhundert (1616 - 1698), (Landesarchiv Oranienbaum, Schloss, O-4407 Oranienbaum; Signatur: Konsistorium Zerbst Rep. 15A VII C Nr. 20).

 

[11]Quelle: Akte des Herzoglichen Konsistoriums aus dem 17. Jahrhundert (1616 - 1698), (Landesarchiv Oranienbaum, Schloss, O-4407 Oranienbaum; Signatur: Konsistorium Zerbst Rep. 15A VII C Nr. 20).

 

[12]Quelle: Akte des Herzoglichen Konsistoriums aus dem 17. Jahrhundert (1616 - 1698), (Landesarchiv Oranienbaum, Schloss, O-4407 Oranienbaum; Signatur: Konsistorium Zerbst Rep. 15A VII C Nr. 20).

 

[13]Quelle: Akte des Herzoglichen Konsistoriums aus dem 17. Jahrhundert (1616 - 1698), (Landesarchiv Oranienbaum, Schloss, O-4407 Oranienbaum; Signatur: Konsistorium Zerbst Rep. 15A VII