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Willkommen

Unsere neue Homepage der Stiftung ist online. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Organe der Stiftung

Wie ist die Stiftung aufgebaut? Was macht ein Stiftungsadministrator?

Das Küchmeister- und Lietzo’sche Familienstipendium

Willkommen auf unserer Homepage!

Das Küchmeister- und Lietzo’sche Familienstipendium gehört zu den ältesten Stiftungen Deutschlands und ist eine Stiftung des privaten Rechts mit Sitz in Zerbst. Die Geschichte der Stiftung liegt teilweise im Schatten der Geschichte. Viele Dokumente sich verschwunden, teilweise konnten die Zusammenhänge rekonstruiert werden.

Eines steht fest:  Im Jahre 1359 wurde in Sachsen-Anhalt eine Stiftung errichtet. Die für damalige Verhältnisse einen sehr großen Grundbesitz ihr Eigen nannte. Die Erträge sollten auf ewige Zeiten dem Seelenheil des Stifters und dem finanziellen Heil aller Nachfahren dienen.

Seit der Reformationszeit ist diese „mildtätige“ Familienstiftung auf Initiative von Martin Luther mit der Förderung von Oberschülern und Studenten, die Nachfahren der Stifter sind, beauftragt. Auch heute noch werden jährlich die Stipendien an die Nachkommen vergeben. 

Wenn Sie mehr über die Geschichte erfahren wollen, finden Sie hier weitere Informationen. Dieser Bereich untergliedert sich in grobe zeitliche Abschnitte und soll weiter mit Informationen gefüllt werden.

Die aktuelle Satzung und die Regularien finden Sie hier.

Wir versuchen die Geschichte der Stiftung weiter zu rekonstruieren und auch ferner die Gemeinschaft und die Kommunikation zwischen den Nachkommen aufrecht zu halten. Diese Homepage dient dazu. Unter dem Reiter „Aktuelles“ finden Sie kleinere Artikel oder kurze Informationen über neuere Erkenntnisse.

In unserem „Archiv“ finden Sie die alten Rundbriefe der Stiftung. Auch finden Sie unter dem Reiter Archiv auch eine kleine Literaturliste.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf unserer Homepage! Sollten Sie Fragen haben zögern Sie nicht. Hier geht es zum Kontaktformular.

Ihr Jens Kahl
im Auftrage der Küchmeister- und Lietzo’sche Familienstipendium

Das Wappen der Küchmeister (Anhalt)

Die Stiftungsgründer, die adlige Familie Küchmeister in Anhalt, besaßen ein eigenes Adelswappen. Aufgrund der Siebmacherschen Wappenbücher wissen wir wie es aussah. Neuere Forschungen weisen darauf hin, dass „unsere“ Küchmeister in Zerbst ein Zweig der dienstadligen Küchmeister vom Dresdner Hof von Heinrich dem Erlauchten waren – mehrere Zweige dieser Familie spielten als Gefolgsleute an verschiedenen Höfen Mitteldeutschlands und Preußens eine Rolle und trugen oft verschiedene Wappen. Dies liegt wohl daran, dass sie sich erst im Hochmittelalter als adlige Familie formiert hatten. Sie nannten sich nach ihrem hohen Hofamt „Küchmeister“ (ähnlich wie der „Truchsess“) oder lateinisch „Coci“, womit sie ihre hohe Stellung am Hof unterstrichen – im Gegensatz zu anderen Familien, die sich nur „Koch“ nennen durften und nicht adlig waren.

Das Wappen zeigt eine Kugel und zwei Palmwedel, vielleicht in Erinnerung an den Kreuzzug Heinrichs des Erlauchten gegen die Pruzzen von 1237? Die Kugel ist ein altes Symbol auf Wappen und steht ursprünglich für Kanonenkugeln – Geschütze gibt es im deutschen Sprachraum seit dem 14. Jahrhundert, und damit wird wohl der Anspruch der Küchmeister unterstrichen, zum kriegerischen Ritterstand zu gehören.

Assoc.-Prof. Dr. Wolbert Smidt